Nicht nur Spielerei …

Fotogramme –  oft belächelt, als fotografischer Prozess für Spinner, die einfach nur zu faul sind, eine Kamera in die Hand zu nehmen, um ernsthaft zu fotografieren – sind mehr als  das Auflegen von mehr oder weniger lichtdurchlässigen Gegenständen/Objekten auf lichtempfindliches Material.
Sie verlangen räumliches Vorstellungsvermögen nicht nur der auf bzw. über dem Material liegenden Gegenstände, sondern auch über die Ausdehnungen und Wirkungen des Lichtes und der Schatten.  Die Arbeit an Fotogrammen lädt zum Experimentieren mit Statik und Dynamik einer Bewegung, dem Einfallswinkel der Lichtquellen sowie der Dauer des Lichtes ein und schult so nicht nur das Auge sondern auch die Geduld. Die Ergebnisse stammen vom letzten Dunkelkammer – Wochenende mit dem Lieblingsneffen, der mit Hingabe und Ausdauer die kleinen Nägelchen und verschiedenen Altags – und Gebrauchsgegenstände immer wieder neu anordnete, um Bilder nach seinen Vorstellungen zu schaffen.

Wer es selbst einmal ausprobieren mag, braucht nicht unbedingt eine aufwendig ausgestattete Dunkelkammer, aber evtl. den Austausch mit ebenfalls Neugierigen und merkt sich deshalb gern den Kurs zur analogen Fotografie im Rahmen der 22. Sommerakademie Riesa.

 

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