Historische Verfahren

Durch die Beschäftigung mit der analogen Fotografie und dem Sammeln von alten Glas-,Plan- und Rollfilm- sowie Kleinbildnegativen war es nur logisch, dass ich mit der Zeit auch auf historische fotografische Verfahren und Drucktechniken aufmerksam wurde.
Für Negative z.B., die ein besonders gelungenes und interessantes Motiv aufweisen, sucht man mehr und mehr nach „geeigneteren“ Ausdrucksmitteln und Repräsentationstechniken. Die von mir praktizierten historischen Verfahren des Edeldruckes hatten ihren Höhepunkt der Anwendung in der Mitte des 19. bzw. am Anfang des 20. Jahrhunderts und erlauben verschiedene künstlerische/ gestalterische Einflussnahmen während des Druck- bzw. Kopierprozesses. Sämtliche Vorbereitungen inkl. der Herstellung der Emulsionen zur Beschichtung für die jeweiligen (Druck-) Verfahren erfolgt manuell. Die Arbeiten selbst sind sehr zeitintensiv und anspruchsvoll, lassen aber immer wieder besonders schöne Unikate entstehen. Sehr zu empfehlen ist das Buch von Frank Heidtmann “Kunstphotographische Edeldruckverfahren Heute”.
Als historisches Aufnahme-Verfahren wird von mir das nasse Kollodiumverfahren praktiziert.Grundlagen sind die ausführlichen historischen Publikationen von Dr. J. M. Eder, Direktor der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.
Besteht Interesse am Kennenlernen bzw. Erlernen dieses Verfahrens, möchten Sie sich portraitieren lassen oder suchen Sie das besondere für Ihre Feier in Form einer ‘Vor-Ort-Vorführung’ des Verfahrens,schauen Sie bitte unter Angebote. Beispiele finden Sie auf flickr.
weiter zu: Edeldruck
weiter zu: Kollodiumverfahren