„Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.“

“ Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung. ” (Aristoteles)

Das Jahr neigt sich nun langsam dem Ende zu und es ist wieder Zeit für einen kleinen kurzen und knappen Jahresrückblick:
Aufgeregt und freudig begann das Jahr 2013 mit den Vorbereitungen für einen ersten Wet plate Workshop durch Piotr Pietryga hier im Dresdner Kulturforum ‘riesa efau’ und einer begleitenden Gruppenausstellung ‘Die Gestaltung der Zeit’ in der Ararat Galerie.  Beides sehr gut besuchte bzw. frequentierte Ereignisse inkl. Warteschlange. Ein Dank geht an alle Beteiligten und Besucher !
Weiter ging es schnurstracks mit den üblichen Vorführungen und Präsentationen, die bereits aus 2012 bekannt waren und sich nun langsam zu einer Regelmäßigkeit entwickelten. Hinzu kamen  verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. das von Alex Timmermans organisierte ECW – European Collodion Weekend, welches sich für mich sehr prägend und großartig gestaltete. Nicht nur der Austausch mit anderen Kollodionisten, sondern auch die daraus entstandenen langfristigen und befruchtenden Kontakte, machten es mir in diesem Jahr sehr viel leichter, handwerklich weiterzukommen – kurz genannt sei hier v.a.  Borut Peterlin.  Auch die Fahrten ins Umland und das Reisekamera Projekt hier in Dresden ließen mich wachsen.


Nachdem ich mich vom langjährig geführten tumblr Blog und dem Versuch ihn auf blogger wieder aufleben zu lassen verabschiedet hatte, die alte Website nicht wirklich funktionierte, kam meiner Ratlosigkeit zur zukünftigen zufriedenstellenden Geschichten – und Bildpräsentation wunderbarerweise Herr Marcus Pink zu Hilfe und gestaltete in wochenlanger Freizeitarbeit diese Website inkl. Blog zur zusammenfassenden Information so fast unauffällig nebenbei ->  Dafür ihm einen herzlichen Dank nebst  Blumengruß !


Sehr gefreut habe ich mich über das wieder aufleben lassen der Werkstattabende in der FarbDuka bei Foto Görner mit der wirklich kompetenten, geduldigen und souveränen Unterstützung durch ‘Hilde’. Ohne sie wäre kein einziger Color-Abzug auf abgelaufenem Kodak Endura Papier mit diesem wunderschönen retrostylischen Elfenbein-Farbton entstanden, die ihr übrigens unter dem Schlagwort ‘Eigene Arbeiten’ findet.
Mit großen Schritten ging es weiter durch  volle Wochenenden, die behangen mit Stativ, Fotoapparat und der Rollfilmtasche mit aufgeschlossenen Freunden, zu Freunden gewordenen Fremden und Bekannten verbracht wurden. Erstmals dieses Jahr habe ich mich mit einer vollständigen Dunkelkammerausrüstung und Dunkelzelt ins Freie und auf Reisen gewagt und bin nicht nur schlauer und geduldiger sondern auch reicher an Freunden geworden.

Das nicht alles geblieben und geworden ist, wie man es erhoffte, möchte ich natürlich nicht unerwähnt lassen – im Leben gibt es immer wieder Dinge, die anders kommen als man denkt. Nichtsdestotrotz bin ich mit ihnen gewachsen.

Im August habe ich nun endlich mein Studium in Pillnitz anfangen können und es hat mich eine Weile gekostet, die Prioritäten zu verlagern: weg vom Fotografen-Hobby hin zur konsequenten ‘Lernleistungserbringung’, die ein Studium erfordert.
Zum Jahresende haben wir es uns dann  aber nicht nehmen lassen, wieder am liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt in Gostewitz teilzunehmen, um diesmal bei etwas strengeren Temperaturen im Freien mit dem nassen Kollodiumverfahren zu fotografieren und gleichzeitig zu schauen, was ist machbar und was nicht. Und: Es hat geklappt :-)


Damit verabschiede ich mich sehr zuversichtlich ins neue Jahr 2014 und bedanke mich bei allen Freunden, Unterstützern, Förderern und natürlich der wundervollen Frau Schnatz für die Begleitung auf den Veranstaltungen und Märkten. Besonders Dank sagen möchte ich ebenfalls Frau Anna-Maria Schiertz für ihre liebe und behutsame fotografische Begleitung, dem Langebrücker Kollodionisten Karsten Prausse für all seine Unterstützung, Frau Anja Schneider für die Zusammenarbeit in ihrem Atelier, der wundervollen Nairon für das geduldige und phantasievolle Modeln, der lustigen Frau Schoppa für ihre Begeisterung und dem Fotografen Gerhard Schlechte für sein Mentoring  und den wieder einmal wunderbaren ‘making of’s ‘ aus Gostewitz mit denen das Jahr nun schließt.


Nicht vergessen möchte ich all die Menschen, die mich durch ihre Kritik  und Anregungen weitergebracht haben: mit dem Entwickeln neuer Ideen, dem ‘Umwege-Denken’ und effektiver gestalten von Prozessen und Abläufen.
Und wer nun wissen mag, wie es im neuen Jahr 2014 aussieht, schaut unter ‘Angebote’ bzw. im Kursheft des ‘riesa efau’, wartet auf die Veröffentlichung der Daten zur Sommerakademie Riesa oder schaut beim Gostewitzer Kunst- und Handwerkermarkt zu Pfingsten vorbei.

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